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Anfänger

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – denn die Übung macht den Meister!

Mittlerweile sind gute digitale Spiegelreflexkameras mit tadellosen Objektiven für um die 2000,- Euro im Fachhandel zu haben. Für den Anfänger oder den Gelegenheitsfotografen ist wohl ein kostengünstigerer Einstieg in die Fotografie über den Gebrauchtmarkt eine gute Alternative – die Modelle sind zwar der Entwicklung etwas hinterher, aber für den Anfang eine gute Wahl.

Hat man nun eine gute Kamera, so kann man fast schon damit beginnen, seiner künstlerischen Ader durch die Fotografie Ausdruck zu verleihen.

Hilfestellungen bieten dem werdenden Künstler zum Beispiel die Tutorials von Benjamin Jaworskyj oder Blende 8 bei YouTube.

Mit dem Erlernten aus den zahlreichen Tutorials kann man sein Essen optimal fotografieren oder durch die Gegend rennen und alles fotografieren, was in der Gegend herumsteht oder nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Dabei immer schön auf die Schärfentiefe (häufiges Synonym: Tiefenschärfe), den Goldenen Schnitt bzw. die Goldene Spirale bei dem Bildaufbau achten. Für die besondere Lichtstimmung morgens die Goldene Stunde bzw. abends die Blaue Stunde nutzen. Wenn man dann noch auf die möglicherweise fehlende Randschärfe oder auf irgendeine chromatische Aberration achtet, ist man schon fast ein Profifotograf.

Ein offenes Geheimnis ist, dass nahezu alle Bilder nachträglich per Software bearbeitet werden, manchmal umfassend, manchmal nur für den letzten Schliff.

In stundenlanger Arbeit werden dabei die vorher gemachten Bilder mit einer Bildbearbeitungssoftware wie zum Beispiel GIMP, Darktable, Photoshop oder Lightroom bearbeitet – die Farben, der Kontrast, der Bildausschnitt optimiert, die stürzenden Linien (Shiften) von Gebäuden verändert oder es werden mehrere Bilder zu einem Bild zusammengefügt.

Es ist eigentlich egal, ob man viel Geld für seine Fotoausrüstung, Objektive und Software ausgibt oder ob man einfach viel Zeit für die Nachbearbeitung der Bilder investiert.

Schlussendlich liegt die Schönheit immer im Auge des Betrachters.

Hinweis: Jemand, der sich mit Fotografie oder Bildbearbeitung auskennt, wird in der Regel schnell erkennen, was an dem betrachteten Bild nicht stimmt. Also nicht zu viel tricksen. ;o)

Kleiner Tipp an die Amateure: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat.


Mit freundlichen Grüßen
Marek Stapff