Erklärung zur Barrierefreiheit
Unsere Internetpräsenzen sollen für möglichst alle Menschen nutzbar sein. Ob jemand schlecht sieht, nur eine Tastatur bedienen kann, ein Vorleseprogramm nutzt oder einfach ein altes Handy hat, sollte dabei keine Rolle spielen. Verpflichtet sind wir dazu nicht. Unsere Seiten sind nicht kommerziell, es werden darüber keine Verträge geschlossen, und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), externes Angebot, öffnet in einem neuen Tab gilt für uns deshalb nicht. Wir finden aber, dass gute Seiten barrierefrei sein sollten, ganz unabhängig davon, ob ein Gesetz es verlangt. Dafür haben wir lange gearbeitet, und wir arbeiten weiter daran. Mit jeder neuen Seite, jedem neuen Bild und jedem Hinweis von Lesern lernen wir dazu. Deshalb diese Erklärung, freiwillig und ehrlich.
Diese Erklärung gilt für diese Internetpräsenz und für alle weiteren Internetpräsenzen des im Impressum genannten Verantwortlichen.
Wo wir stehen
Wir haben unsere Seiten selbst geprüft. Nach dieser Prüfung erfüllen sie die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG 2.1 und 2.2, Stufe AA) weitgehend. „Weitgehend“ heißt: Ein paar Stellen kennen wir, die nicht passen. Die stehen weiter unten, damit Sie nicht erst selbst darüber stolpern müssen.
Was wir dafür tun
- Jede Seite beginnt mit einem Sprunglink, der direkt zum Inhalt führt, und ist mit Überschriften klar gegliedert.
- Bilder haben einen beschreibenden Alternativtext. Reine Schmuckbilder überspringen Vorleseprogramme.
- Alles lässt sich mit der Tastatur bedienen, und das gerade gewählte Element ist deutlich markiert.
- Links, die sich in einem neuen Tab öffnen, kündigen wir für Vorleseprogramme an.
- Schrift und Hintergrund haben ausreichend Kontrast, auch im dunklen Farbschema, das die meisten unserer Seiten anbieten.
- Die Seiten passen sich jeder Bildschirmbreite an und lassen sich stark vergrößern, ohne dass Inhalte verloren gehen.
- Bewegte Elemente stehen still, wenn Sie auf Ihrem Gerät „Bewegung reduzieren“ eingestellt haben. Eine Ausnahme nennen wir unten.
- Es gibt keine Cookies, keine Cookie-Banner und keine Einblendungen, die Inhalte verdecken. Das ist nicht nur Datenschutz, das macht die Seiten auch für alle leichter bedienbar.
- Unsere PDF-Dateien sind für Vorleseprogramme aufbereitet.
Was noch nicht passt
- Einige Infografiken enthalten Zahlen und Aussagen, die nur im Bild stehen. Der Alternativtext fasst den Inhalt zusammen, gibt ihn aber nicht vollständig wieder.
- Ein Browserspiel lässt sich nur mit einer Tastatur mit Pfeiltasten spielen, nicht per Touchscreen und nicht mit einem Vorleseprogramm. Das ist Absicht, denn das Spiel ist eine Hommage an die alten Zeiten. Eine Barriere bleibt es trotzdem.
- Auf einer Seite im Stil der 1990er-Jahre blinken einige Werbebanner. Sie wechseln höchstens einmal pro Sekunde, lassen sich aber nicht anhalten, auch nicht mit der Einstellung „Bewegung reduzieren“.
- Inhalte in Leichter Sprache oder in Gebärdensprache haben wir nicht. Dafür fehlen uns schlicht die Mittel.
Wie wir geprüft haben
Diese Erklärung beruht auf einer Selbstbewertung vom Oktober 2026. Alle Seiten haben wir mit dem Prüfwerkzeug axe-core automatisch nach WCAG 2.1 und 2.2 (Stufen A und AA) geprüft, einmal im hellen und einmal im dunklen Farbschema. Was ein Werkzeug nicht sieht, haben wir uns gezielt angeschaut: Tastaturbedienung, Vergrößerung, Bewegung, Kontraste und die Alternativtexte. KI hat uns dabei geholfen. Was nicht stattgefunden hat: ein Test mit einem echten Vorleseprogramm, eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle oder durch Menschen mit Behinderung. Wer unsere Seiten so nutzt, findet erfahrungsgemäß Dinge, die uns entgehen. Deshalb der nächste Punkt.
Barrieren melden
Ist Ihnen etwas aufgefallen, das nicht funktioniert? Oder brauchen Sie einen Inhalt in einer anderen Form? Dann schreiben Sie uns bitte: info[at]netzretter[dot]de. Wir antworten so schnell wie möglich und versuchen, die Barriere zu beseitigen. Ein Hinweis von Ihnen hilft uns mehr als jedes Prüfwerkzeug, und er bringt uns ein Stück weiter.
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